Asturien – Tag 7

An diesem Tag sollte es zum Abschluss dann so nördlich wie es nur ging, zum Cabo Penas gehen..

Tag7Vorher hatten wir jedoch noch einen Termin in Candamo la Cueva, einer Höhle in der urzeitliche Höhlenmalereien zu sehen sind. Die Höhle ist nicht riesig, aber durchaus interessant. Führungen werden nur mit max. 14 Personen durchgeführt, der Eintritt von 2 Euro pro Person ist völlig ok. Ich gebe zu, einige Malereien waren für mich nicht nachvollziehbar, andere waren durchaus deutlich erkennbar. Fotos gibt es leider nicht, da es verboten ist dort zu foto20150811_120525grafieren, aber die Eindrücke sind halt im Kopf abgespeichert. Wir waren zum Termin „etwas“ spät dran, aber unser meisterhafte „Formel1 Pilot der, asturianischen Straßen“ sorgte dafür, dass wir kurz nach dem Termin, aber noch rechtzeitig an der Höhle ankamen. Vor der Höhle gab es noch einen kleinen Laden mit diversen „Andenken“…

Anschließend ging es dann ab in den Norden, …. Cabo Penas… so wunderbar.. so schön.. einfach toll.. seht selber.DSCF0007 DSCF0008 DSCF0013 DSCF0021 DSCF0026 DSCF0001

Auf dem Rückweg entdeckten wir wieder einmal einen Lost Place.. bei dem wir heute noch streiten, was das mal war…

DSCF0047 DSCF0048 DSCF0050 DSCF0057….dann hieß es noch ein letztes Mal: DSCF0063„Vamos a la playa“…

DSCF0066……diesmal war es Playa de Banugues… an dem wir einen letzten Blick über das Wasser gleiten lassen sollten… hier wurde dann gespeist und geträumt und es endgültig beschlossen… „in Asturien waren wir nicht das letzte Mal!“  DSCF0067  DSCF0068 DSCF0071 (3) DSCF0071 (4) DSCF0072 DSCF0077 DSCF0084 DSCF0091

20150811_153205Und so endete dieser Tag, und dieser Urlaub. Am darauf folgenden Tag fuhren wir mit dem Bus von Oviedo nach Santander.. knappe 2 Stunden. Der Bus war super bequem, der Service war TOP… und somit war der Preis von 27 Euro pro Person auch völlig ok. Im Flieger von Ryanair war es nicht annähernd so bequem.

Der Start

20150812_133236die Landung

Von Weeze wurden wir dann von Schwiegermam und Pa abgeholt, Gizmo freute sich tierisch .. und später konnte ich 20150812_195330dann auch das Servieren des Cidra , auf der heimischen Terrasse zeigen…

Es war ein so wunderschöner Urlaub und das verdanken wir nur EUCH!!

DANKE Carmen und Hardy…!!

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Spanien – Asturien Tag 6

An diesem Tag sollte es in den Norden gehen, aber mit nem kleinen Schlenker gen Osten, nach Arriondas. Anschließend dann zum plantschen an den Playa de Rodiles.

Tag6In Arriondas hatten unsere Freunde für uns etwas Besonderes reserviert. Eine Fahrt auf dem Fluß Sella und das mit dem KANU!!!

Zur Auswahl standen 2 Möglichkeiten. Eine Teiletappe von 7km oder das Ganze bis zum Ende mit ca. 17 km. Da wir beide noch nie im Kanu saßen, beschlossen wir die kleine Etappe zu machen. Unsere Freunde würden dort mit dem Auto hin fahren und uns dort wieder in Empfang nehmen. Wenn jemand auf den Geschmack kommen sollte: Man braucht keinen Partner, der einen am Ende der Tour in Empfang nimmt. Denn im Preis von 25 Euro pro Person, ist auch DSCF0001 (1)der Rücktransfer inklusive. In dem Preis war außerdem das Kanu, eine Rettungsweste, ein wasserdicht verschließbarer Behälter für die Dinge die nicht nass werden sollten, Wasser und ein Imbiss inklusive.

 

IMG-20150811-WA0010 In Arriondas angekommen, wurden wir kurz ins Paddeln eingewiesen und wie man das Kanu steuert. Namen mit Ausweisnummer, sowie eine Handynummer wurden registriert und schon ging es los. Gut dass wir „nur“ die kurze Etappe genommen haben, denn allein für diese benötigte man ca. 2 Std.

 

 

IMG-20150811-WA0009 DSCF0001 (7) DSCF0001 (6) DSCF0001 (5) DSCF0001 (4) DSCF0001 (3) DSCF0001 (2)Es hat echt riesen Spaß gemacht, auf ungefähr der Hälfte paddelten wir an den flachen Rand der Sella und machten eine Pause.

2 große Brötchen mit leckerer Schinkensalami, 2 Hörnchen mit Schokofüllung und zwei Äpfel, sowie 2 Flaschen Wasser, machten uns fit für die 2.Hälfte, allerdings taten uns dort schon gehörig die Muskeln weh. Egal Augen zu und durch!

So hieß es auch an der einen oder anderen Stelle, denn in der Sella sind hier und da kleine Stromschnellen die es zu überwinden galt. Dafür dass wir absolute Anfänger waren, schienen wir besser als der Großteil der anderen Kanuten gewesen zu sein. So konnten wir in zwei großen „Auffahrunfällenn“ an Stromschnellen nicht nur das kentern verhindern, sondern hielten auch gut Kurs um an den Tumulten vorbei zu schiffen.

IMG-20150811-WA0007Es hat riesen Spaß gemacht und ich kann das nur wärmsten empfehlen.

DSCF0002Nachdem uns unsere Freunde wieder eingesammelt hatten und wir wie kleine Kinder, vom Adrenalin aufgeputscht, das Erlebte den beiden ausführlich schilderten, fuhren wir dann zum Strand um zu entspannen. DSCF0003Der Playa de Rodiles ist schon ziemlich groß, im Vergleich zu den kleinen anderen die wir besucht hatten. Aber der Spaßfaktor ist auch hier groß. DSCF0004

 

 

 

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DSCF0010Wir tobten uns in den Wellen aus, genossen die Aussicht und dann ging es wieder zurück nach Oviedo.

DSCF0013 DSCF0017 DSCF0025 Dort waren wir bei Bekannten unserer Freunde zum Abendessen eingeladen, sie wollten uns gern kennen lernen.

Getroffen haben wir uns dazu in Llagar in der „Cidra-Brauerei“ La Morena.

 

 

 

 

Hier gabs dann… ……riiischtisch….. ……..einige Cidras,…….

…….bevor wir zu den beiden zum Abendmahl nach Viella in ihr „Casa“ fuhren. Die beiden sind total liebe Leute, ihr Sohn lernt sogar deutsch und spricht echt gut. Besser als ich spanisch, zumindest. 😀 Zum Essen gab es dann….ääh Cidra und noch etwas …Cidra *lach*

 

Ein toller Abend mit vielen Leckereien, viel lachen und …naja.. einigen „wenigen“ Flaschen Cidra ging langsam zu Ende… ein rundherum gelungener Tag.

 

 

 

 

 

1000 mal „DANKE“ an unsere lieben Gastgeber an diesem Tag .

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Spanien – Asturien Tag5

An diesem Tag hieß es …ab in Richtung Süden, in die Berge nach Teverga, in das kleine Örtchen La Plaza. Tag5Ein wirklich schönes Dörfchen , in deren Kirche die Mumien zweier Pastoren liegen. Sie wurden dort bei Restaurationsarbeiten von den Kirchenhandwerkern gefunden und niemand weiß warum sie so gut erhalten sind.

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Hier in den Bergen, trifft man oft Leute, DSCF0008die die Berge entlang eines über 30 km langen Rad- und Wanderweges beklettern. Und viele, viele Radfahrer. Ach ja.. und man kann hier auch mal ganz nebenbei auf Braunbären stoßen… die hier in den Bergen leben.

 

 

La Plaza ist echt ein schnuckliger Ort mit einem echt guten Restaurant. Das scheint auch sehr bekannt zu sein, denn es wurde sehr gut besucht, wie wir einige Zeit nach unserer Ankunft erfahren konnte. Kaum ein Tisch war dann noch frei.

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Ganz nach spanischer Manier, gönnten wir uns den üblichen Mittags-Cidra .  DSCF0018  DSCF0021 DSCF0024 DSCF0025

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Zum Essen gab es wieder eine DSCF0026 (2)   asturianische Suppe, diesmal aus dicken weißen Bohnen, die ebenso wie die Suppe am Tag 2 unserer Unternehmungen, mit Speck und Wurst ergänzt wurde, und eine zweite mit Wildschweinfleisch. Auch dies war sowas von lecker. Weiterhin gab es zwei verschiedene Maisbrote, DSCF0026 (4)DSCF0026 (3)würde ich sagen. Das ist ein gebackener Maisteig belegt mit Schinken und Ei, und der andere mit Wildschweingehacktes. Und als drittes bestellten wir Wildschwein… DSCF0026 (5)die Portionen waren wieder so groß, dass wir beschlossen das Wildschwein mit nach Hause zu nehmen. Das Personal war so nett und packte die Wildschweinportion in einen „Tupper“ und meinte zu unseren Freunden „wenn ihr mal wieder hier seid, wäre es nett den Tupper zurück zu bekommen.“

Nach einem kleinen Spaziergang in La Plaza, ging es wieder zurück nach Oviedo.

 

 

 

 

Unterwegs hielten wir aber mal eben im „Jurassic Park“ .. 😀

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Das ist eine Möglichkeit in Tunon, die hier lebenden Braunbären zu sehen.

 

 

 

Weiter, unterwegs nach Oviedo, gab es wieder schöne Aussichten auf Land und Leute,DSCF0027 (1) DSCF0027 (2)

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sowie Blicke auf mach schönem Haus….

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aber auch „anders schöne“ Häuser.  😉

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In Oviedo dann, machten wir einen  Stadtbummel und schlossen diesen Tag in geselliger Runde im La Paloma und besprachen den Ablauf des nächsten Tages, der uns ziemlich in die Knochen gehen würde.

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Foto-Video Asturien – Spanien

Und hier das Video zu unserem Urlaub „Spanien 2015“

https://www.youtube-nocookie.com/embed/0Pg2zANqiZ8?rel=0

 

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Spanien – Asturien Tag 4

Diese Galerie enthält 95 Fotos.

Der 4. Tag, und leider auch schon Halbzeit unseres Aufenthaltes in Asturien, war dann endlich mal voll und ganz unserem Übernachtungsort Oviedo  gewidmet. Und diesen wollen wir euch dann heute mal zeigen. Wir starteten nach einem leckeren Frühstück zunächst in … Weiterlesen

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Spanien – Asturien Tag 3

und wie immer…

Klick macht BiG

Nach einer wunderbar durchschlafenen Nacht, in dem tollen Haus in Almuna, einem gemütlichen Frühstück und leckerem Kaffee, starteten wir in den neuen Tag. Nach dem alles wieder im Wagen verstaut wurde, ging die Reise weiter und wir fuhren noch einmal durch Luarca und konnten diese schöne Stadt noch einmal in uns einsaugen. Unser heutiges Ziel, bevor wir wieder nach Oviedo zurückgefahren sind, war das westliche Ende von Asturien. Castropol, an der Grenze zu Galizien.

Tag3_1Auf dem Weg dorthin führte es uns aber zuerst nach Puerto de Vega. Eine kleine niedliche Hafenstadt mit knapp 2000 Einwohnern.1 Puerto de Vega (1)

Als wir uns dem Hafen näherten,hielten wir spontan an der auf dem Weg liegende Kirche mit traumhaftem Ausblick auf den Atlantik und mit einem kleinen, beschaulichen Friedhof.

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Als wir den Friedhof betraten, rieb ich meine Augen… waren wir plötzlich in „Herr der Ringe“? Da kniete doch tatschlich ein versteinerter Gandalf ….!!!wow

Ein Blick über die Friedhofsmauer

 

 

 

zeigte uns schon den kleinen Hafen von Puerto de Vega, und so setzten wir unsere Fahrt dorthin auch schon fort.

Dort angekommen ließen wir uns einfach von den Eindrücken treiben…. 1 Puerto de Vega (11) 1 Puerto de Vega (12)

…nicht ohne einen Blick in das Fischereigeschäft am Hafen zu werfen. Hier wurde nicht der Fang aus dem Meer verkauft,

 

nein hier züchtete man. Ideal wie ich finde, denn das natürliche Wasser, in dem sie leben, lag nur wenige Meter vor Ort. Und dadurch wird nicht unnötig der Bestand im Meer belastet, sondern eben frische, aber eben gezüchtete Meeresbewohner angeboten.1 Puerto de Vega (13)

1 Puerto de Vega (14)

 

 

 

 

 

Noch einmal glitt der Blick über den Atlantik, …..

……dann fuhren wir weiter zur nächsten Station auf den Weg nach Castropol… Coana.

Tag3_2In Coana gab es eine der unzähligen keltischen Siedlungen aus der Vorzeit Asturiens. Diese Siedlung ist eine der größeren Ausgrabungsstätten und faszinierte mit der Art und Weise, wie die Gebäude angeordnet waren. Man konnte sich super vorstellen wie man vor uralten Zeiten hier durch die Siedlung lief… ein wirklich interessanter Ort.

2 Coana (1) 2 Coana (2) 2 Coana (3) 2 Coana (4)

 

Nach so viel frischer Luft und geschichtlichen Eindrücken, machte sich langsam der Magen bemerkbar. Daher ging es jetzt ohne weitere Zwischenstopps direkt nach Castropol, wo wir dann speisen wollten. Selbstverständlich wieder so nah wie möglich an der Küste entlang

Tag3_3Dann war es soweit… Castropol, an der Grenze zu Galizien, getrennt durch den Rio Eo der hier in den Atlantik mündet. Am Gegenüberliegenden Ufer liegt die Stadt Ribadeo, die man über eine Brücke erreichen kann.

In der Bucht befinden sich große Muscheln- und Austernzuchtanlagen und das versprach Gaumengenuss direkt vor Ort. Und so war es auch. Im Meson La Santina nahmen wir Platz und es gab zunächst einmal einen Cidra und Carmen übernahm die Bestellung für uns. OLYMPUS DIGITAL CAMERA3 Castropol (5)

 

Was hier dann auf dem Tisch kam war einfach ober-hammer-lecker. Wir wollten ja schon immer mal Austern testen. Dieser Wunsch ging jetzt in Erfüllung!! Was ein Augenschmaus als der erste Teller den Tisch erreichte. Kurz darauf kam der zweite Teller. Ein Krebskörper, gefüllt mit einer Art Salat aus dem Fleisch des Krebses. Ich kann euch sagen EINE WUCHT!!!

 

Dazu gab es eine zweite Flasche Cidra *lach* und die obligatorischen Muscheln, sowie Garnelen und Pulpo (Krake) mit Kartoffeln. Ein wahrer Festschmaus, kann ich euch sagen. Wir schwelgen heute noch von diesem Mal. KÖSTLICH!!!3 Castropol (7)

3 Castropol (9)

 

3 Castropol (8)3 Castropol (10) Nach diesem Tageshöhepunkt und mit vollen Mägen, ging es jetzt nach Figueras, zum Playa de Penarronda.  Hier sollte verdaut und entspannt werden bevor es hieß: „zurück nach Oviedo“.  Als wir dann am Strand ankamen, musste einfach wieder die Kamera her halten. Was ein Strand! Groß und durch den Felsen mit dem Loch in der Mitte ein echter Augenschmaus. Naja.. ok.. zugegeben… jetzt wo ich schreibe…

ALLE Buchten waren einfach ein Augenschmaus.. 😀

  4 Figueras Playa de Penarronda (4) 4 Figueras Playa de Penarronda (5) 4 Figueras Playa de Penarronda (6) 4 Figueras Playa de Penarronda (7) 4 Figueras Playa de Penarronda (8) 4 Figueras Playa de Penarronda (9)  4 Figueras Playa de Penarronda (10) 4 Figueras Playa de Penarronda (14)Wir genossen die Zeit dort und dann ging es (nicht ohne ein Abstecher nach Galizien rüber 5 Heimreise (3)zu machen) über die Autobahn zurück nach Oviedo.

Unterwegs konnten wir auch noch mal die Eigenart des Wetters in Asturien festhalten, die ich schon im Reisebericht Tag 1 erwähnte.

 

 

Diesmal nur noch krasser…..

5 Heimreise (1)

 

….Linke Seite strahlend blau,…

 

 

5 Heimreise (2)

 

rechte Seite Wolken die sich an den Bergen aufstauen.

 

 

In Oviedo angekommen, durchlebten wir die Erlebnisse der beiden letzten Tage bei dem ein oder anderen tollen Wein im La Paloma bei angenehmen Außentemperaturen.DSCF0077 (27)

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Es war einfach ein wunderschöner Urlaub, den die beiden für uns vorbereitet und mit uns gemeinsam erlebt haben. Wir können gar nicht genug DANKE sagen, für diesen perfekt geplanten und gestalteten Urlaub in Asturien!!

 

Danke Carmen und Hardy !!

 s03  Lebe_hoch

Und Hardy? 😀 keiner fährt so sicher und routiniert durch die Straßen Asturiens, wie du!!liebe_126

(Insider, der jetzt mal raus musste)

 

 

 

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Spanien – Asturien Tag2

Bilder: Klick macht BiG

Das Ziel des Tages war wieder die Küste, und so machten wir uns auf den Weg. Da die Tagesetappe zu lang werden würde, hatten unsere Freunde eine Übernachtung im Haus ihrer Ahnen geplant und das freute mich sehr. Konnte man doch dadurch mal sehen, wie die alten Wohnhäuser von innen sein würden, und das bereitete mir echte Vorfreude.

Aber zunächst hieß es erst einmal gemütlich die Gegend genießen und wir fuhren über Landstraßen hinweg um unser erstes Tagesziel zu erreichen.

tag2_1

Unser Weg führte uns über Berge und durch Täler. 1 unterwegs (1) 1 unterwegs (2) 1 unterwegs (3)1 unterwegs (4)Ein erster Foto-Halt wurde spontan an einem Stausee eingelegt, der sich zwischen den Bergen entlang zog. Als wir uns umsahen, 1 unterwegs (5) 1 unterwegs (6)sagten wir uns immer wieder in Gedanken „das ist Spanien“… weil das so gar nicht in das „Bild“ von Spanien zu passen schien. Aber es kam noch viel krasser, ihr werdet sehen.

1a Corias (3)Weiter ging es auf der Landstraße bis wir in Corias ankamen. Dort gibt es ein altes, mittelalterliches Kloster. 1a Corias (1)Dieses alte Benediktinerkloster gehört zu den Paradores de Turismo de España, einer staatlichen Hotelkette, die sich um den Erhalt und die sinnvolle Nutzung von spanischen Kulturdenkmälern bemüht. Der Parador Monasterio de Corias gehört zu den jüngsten und beeindruckensten Projekten des 1a Corias (2)Unternehmens. In bewundernswerter Weise wurde das aus dem 11. Jahrhundert stammende Kloster restauriert, modernisiert und möbliert. Mit seiner mittelalterlichen Architektur und einem archäologischen Museum im Untergeschoss ist dieses historische 4-Sterne-Hotel ein wahrer Leckerbissen für geschichtsinteressierte Menschen. (Quelle: HP des Hotels)

1a Corias (4) 1a Corias (5) 1a Corias (6) 1a Corias (7)

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Von Corias ging es weiter in Richtung Berge, denn das nächste Etappenziel sollte der Puerto del Palo werden um einen „kleinen“ Überblick über Asturien zu erhalten.

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In Cangas del Narcea überkam uns dann ein Hüngerchen und wir stoppten wieder einmal an einem kleinen Restaurant am Wegesrand.

Hier bestellten wir das angepriesene Hausmenü. 2 Cangas del Narces (4)Diese Menüs find ich total klasse, denn du kannst als „Vorspeise“ (die meist schon eine vollwertige Hauptspeise sein könnte) zwischen 3 bis 4 verschiedene Essen aussuchen und dasselbe auch noch für den „Hauptgang“. Zu diesen Gerichten gehört ein Getränk UND eine Nachspeise, die aber nicht auf den Karten angeschrieben sind sondern nach dem Essen vom Kellner erfragt werden. Diese Menüs sind im Preis sehr angenehm. Sie lagen während unseres Aufenthaltes zwischen 9 und 12 Euro pro Kopf. Nur ein einziges Mal ging der Preis auf 18 Euro.. aber das hatte es auch echt in sich!

2 Cangas del Narces (1)Wir wählten „Pote Asturiano“ als Vorspeise, ein typischer asturianischer Eintopf der aus Kohl, Kartoffeln, einer Art Schinkenmettwurst, Speck (in wirklich großen Stücken und so zart dass er mit nen stumpfen Löffel teilbar ist) sowie Blutwurst bestand. Letztere hat allerdings mal überhaupt nichts mit der uns bekannten Blutwurst gemein, sie schmeckt einfach wahnsinnig gut, zumindest in diesem Eintopf und die Menge war Hammer! 4 Leute waren eigentlich schon davon satt.

Dazu gehörte 1(!!) komplette Flasche Rotwein, 2 Cangas del Narces (2)wie sich heraus stellte. Da unsere Freundschaft lieber Weißwein trinkt, bestellten sie sich diesen. Jedoch gehörte dieser nicht zum Menü und wir erfuhren etwas zu spät, dass wir die ganze Flasche bezahlen mussten, denn im Restaurant gab es keine geöffneten Weine. Naja…Egal! Wir haben eben die Flasche für später mitgenommen

Zum Hauptgang bestellten wir Männer „Lacon Concido“, das sind verschiedene Schinkensorten angebraten… toootal lecker. Die Holde nahm „Dorados al la plancha“… RIIICHTIG… Dorade. Und Carmen nahm „Chuleta de cerdo“, das sind kleine Koteletts. 2 Cangas del Narces (3)Und die Eigenart dieser Menüs ist… ja.. wie soll ich sagen.. die spinnen, die Asturios“… es wurde wirklich gefragt ob wir nachgefüllt bekommen wollen. Ja… der gute Mann wollte uns den Schinkentopf wieder voll machen.. und das alles ohne Aufpreis.

Nur war ich so pappensatt, ich verzichtete auf den Nachtisch, auch wenn er dazu gehörte.

Nach diesem Mahl, ging es dann gestärkt weiter in Richtung des nächsten Etappenziels, 2a unterwegs (1) 2a unterwegs (2) bis wir in einem Miniaturdorf, fast schon Lostplace hielten um einen Kaffee zu trinken. Was uns hinter der schlichten Fassade erwartete, machte mich sprachlos. Eine Zeitreise in die Vergangenheit… eine Art Lostplace-Tante Emma Laden …. Ich wette, da steht irgendwo zwischen den Regalen ein mittlerweile zig Tausend Euro teurer Wein oder Liquor … und keiner weiß das. Früher konnte man hier auch noch auf einer Terrasse super lecker Essen, erzählten uns unsere Freunde, aber leider ist der Mann gestorben und so machte jetzt nur noch seine Frau den kleinen Laden. 3 Linares (1)

3 Linares (2)OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

3 Linares (5) 3 Linares (6) 3 Linares (7)

Wir waren echt super begeistert von diesem Zwischenstopp, und redeten noch lange während der Weiterfahrt über dieses Kaffee/Lädchen. Dann, einige Zeit später, rief ich „Halt an Hardy!“ Was ich hier am Straßenrand sah, war einfach NICHT SPANIEN!! 4 Pola de Allande (1)Und hier wurde nicht für den ortsansäßigen Eisverkäufer geworben 😀

Und tatsächlich! Wir erfuhren von unseren Freunden, dass zwar die Wintertemperaturen in Asturien allgemein selten unter 10 Grad fallen, aber aufgrund der Höhe der Berge gibt es in Asturien so hohe Berge, dass dort sogar im Winter Schnee liegen bleibt und die Spanier dort dann Ski fahren könnten. Unglaublich!! Und das in Spanien!! So 50 km hinter der Atlantikküste !!

Wir kurvten dann hier in Pola de Allande noch etwas durch die Straßen und erblickten auch hier wieder oberhalb des Ortes eine alte Burg. 4 Pola de Allande (2)

Von Pola de Allande gings dann aber mal auch richtig los. Auf einer recht schmalen und engen Straße, schraubten wir uns steil den Berg hoch und erreichten in kurzer Zeit dann den Puerto de Palo und ich war endgültig sprachlos.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Plötzlich glich das Land einer Mondoberfläche. Soweit das Auge blickte Berge. Und vor allem noch höhere Berge. Raus aus dem Wagen und umhergelaufen auf Motivsuche… doch die Bilder geben wirklich nicht annähernd den Eindruck wieder den wir dort hatten. Und wir waren tatsächlich nicht allein!! 2 Wanderer kamen den Hang hinab und grüßten munter mit „Hola“ und zogen weiter. Wir dagegen bemerkten sofort als „Flachlandtiroler“ das hier die Luft im wahrsten Sinne dünn wurde… denn wir bewegten uns kaum, bemerkten aber das Gefühl von „ich atme, aber irgendwie reicht das nicht was ich einatme“.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA5 Puerto de Palo (4)

5 Puerto de Palo (1)Ab jetzt hieß es dann aber wirklich… ab zur Küste! Und so wunden wir uns auf der Straße wieder hinab nach Pola de Allande und fuhren weiter bergab in Richtung Norden, mit dem nächsten Etappenziel Narvelgas.

Tag2_3Einige Kilometer später sahen wir wieder am Straßenrand, in Porciles, ein kleines OLYMPUS DIGITAL CAMERARestaurant / Kaffee und beschlossen ne Pause einzulegen. Wir nutzten dann auch gleich mal die Gelegenheit eine abgelegene kleine Kirche am Straßenrand zu fotografieren, mussten aber kurzfristig den Plan verwerfen, denn als wir knapp vor der Kirche waren, kamen wilde Tiere im flotten Trab direkt auf uns zu.. und wir traten erstmal den Rückzug an *feix*

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAber das war auch ganz gut, denn der Betreiber des Kaffees gab uns plötzlich einen Schlüssel, wir schauten verwundert, hörten dann aber, dass dies der Schlüssel zur Kirche sei.

Da die wilden Tiere abgezogen waren, konnten wir uns dann der Kirche widmen und erhielten sogar noch einen Stempel dieser Station des Jakobsweges, was uns bis dahin aber nicht bewusst war.

Auf dem Weg, weiter nach Navelgas, kamen wir dann durch Barcena del Monasterio. In diesem Ort gibt es ein kleines Kloster welches wir besichtigen wollten, doch leider war dieses  geschlossen. Normalerweise bekommt man auch hier den Schlüssel für das Kloster bei dem Restaurant/Hotel gegenüber, doch dieses wurde wohl für immer geschlossen, und so mussten wir unverrichteter Dinge weiter fahren.  jedoch konnten wir noch einige Fotos vor Ort machen, unter anderem von den hier typischen „Horeo“

Dies sind Speicher in denen die Asturianer Mais und andere Lebensmittel lagerten. Diese Horeos stehen auf Stelzen, die durch eine völlig flache Steinplatte abgeschlossen werden, auf dieser dann der Horeo steht. Diese Steinplatten machen es den Nagern, auf dem Weg zu ihren vermeintlichen „Imbiss“, unmöglich den Horeo zu erreichen, sie sind halt keine Freeclimber 😀

Dann erreichten wir Navelgas. Hier fand eine Meisterschaft in Goldwaschen statt. Ja ihr habt richtig gehört!! In den Flüssen und Bächen der Region gibt es noch Gold zu finden, was durchaus mit den Massengoldwaschen der Römer zusammen hängt, denn damals, als die Römer hier die Gegend besetzt hatten, bargen sie in Asturien den Großteil des Römischen Goldbestandes. Über 1500t Gold wurden hier „abgebaut“ und nach Rom gebracht.

Wir erfuhren, dass diese Meisterschaft auf dem Sportplatz von Navelgas stattfinden würde. Entgegen unserer Vermutung, dass dies im Flussbett wäre. So beschlossen wir darauf zu verzichten und machten uns kurz darauf hin auf die Küste zu erobern und die „Heimat“ von Carmen kennen zu lernen, LUARCA.

Tag2_4Luarca…. Was ne tolle Stadt!! Hardy setzte uns oberhalb Luarca’s ab, damit wir von dort hinab zum Hafen laufen konnten, wo wir wieder aufeinanderstoßen sollten, denn Luarca hat ein Problem… PARKPLATZPROBLEM… Doch dank Hardy, der tapfer den Wagen bewachte um ihn ggf umzusetzen, hatten wir dieses Problem nicht, und konnten die Stadt gemütlich und entspannt geniessen.9 Luarca (1)

9 Luarca (2)9 Luarca (3)9 Luarca (5)Schon der Friedhof mit Blick auf die Hafenbucht und die Stadt… ein wahrer Knaller!! Wie sagte die Holde zu Carmen in den nächsten Tagen? „Also Friedhöfe könnt ihr!“

9 Luarca (6)

9 Luarca (7)

Zu Luarca selbst will ich gar nicht viel schreiben, denn die Bilder sprechen für sich allein. Wunderschön!!! Und hier waren wir bestimmt nicht das letzte Mal!

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Da die Nacht nahte, ging es jetzt erst einmal daran das Nachtquartier zu beziehen, und so fuhren wir hinauf nach Almuna. Almuna liegt oberhalb Luarcas und dort stand das Haus der Vorfahren/Familie von Carmen. Leider kann niemand der Familie sagen wie alt das Haus ist, der zugehörige Horeo ist mit 1751 datiert… ergo ist das Haus mindestens genauso alt. 9a Almuna (1) 

Und was das für ein Haus war…. Wir haben uns sofort verliebt… Das Haus würden wir glatt kaufen. Von außen schlicht und unauffällig, von innen einfach traumhaft. Jedenfalls nach unserem Geschmack 😀

9a Almuna (5) 9a Almuna (6) 9a Almuna (7) 9a Almuna (8) 9a Almuna (9) 9a Almuna (10) 9a Almuna (11)Da der Abend eingezogen war, beschlossen wir noch Essen zu gehen und wieder traf ich auf dieses Typische an Spanien… hinter einer unauffälligen Eingangsfassade, findet man immer wieder tolle Restaurants.. so wie auch hier wieder einmal.

Und als Lostplace-Fan’s gab es mal direkt nebenan, eine verlassene Villa als Gratisbeigabe für die Holde und mich.

Und so genossen wir bei Köstlichkeiten aus dem Meer, leckerem Wein und tollem Ambiente den Ausklang dieses 2. unglaublich schönen Tages in Asturien.

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Spanien – Asturien Tag 1

Vorwort:
Ich habe beschlossen, die einzelnen Tage separat hier zu laden, es wäre einfach zu viel an Bildern und ich denke die meisten würden dann irgendwo abbrechen, mittendrin.. und das wäre für Asturien und auch die Bilder echt zu schade. Freut euch also über Tagesetappen und ihre Eindrücke, in nächster Zeit.

Für die Bilder heisst es natürlich:

Klick macht BiG


Es war eine wunderschöne, überwältigende Urlaubswoche.. dort in Asturien / Spanien.
Ich war bis vor ca. 10 Jahren mehrere Jahre in Spanien, vorwiegend auf dem Festland und hab so einige Urlaubsregionen kennen gelernt. Und so war ich recht überzeugt, dass mich nichts mehr wirklich „umhauen“ könnte, doch ich wurde eines Besseren belehrt.
Asturien  ist völlig anders als der allgemein bekannte „Spanienort“ /Region. Wer genauere Fakten haben möchte, klickt einfach auf den Link und kann sich dann belesen, ich spar mir das an dieser Stelle, denn es gibt genug eigene Eindrücke die ich vermitteln möchte.
Vorwegnehmen möchte ich jedoch aber, dass Asturien die bevorzugte Urlaubsregion der Spanier an sich ist. Hier kommen sie aus den bekannten Touri-Regionen her, um der Hitze und dem Gewimmel des Tourismus zu entkommen und um sich zu erholen. Und sicher auch wegen der geografischen Eigenart Asturiens, denn hier geht es von über 2000m Höhe auf „kurzer“ Distanz bis direkt ans Meer. Daher findet man hier viele Flüsse/Bäche, die aber selten große Ausmaße annehmen, da sie nach kurzem Weg bereits in den Atlantik münden.

Karte komplett

Wer hier her fährt, und erwartet, dass man deutsch spricht, dem sei gesagt…KEINE CHANCE. Auch mit Englisch kommt man hier so gut wie gar nicht weiter, ggf. in den Hotels …aber das war es dann auch schon (die wir ja nicht testeten, da wir privat untergebracht waren). In der gesamten Woche haben wir nur ein einziges Mal die deutsche Sprache vernommen, und obwohl wir wirklich zig hunderte an km abspulten, sahen wir in der gesamten Zeit auch nur ein einziges deutsches Autokennzeichen. Es macht also durchaus Sinn, sich etwas spanisch anzueignen. Aber wer das Bestellen von Mahlzeiten beherrscht, und nach dem Weg fragen kann, kommt hier gut zurecht. Und die Asturianer sind wirklich so was von liebevolle Menschen, die sich sofort hilfsbereit Zeitnehmen um einen mit seinen zurechtgestammelten spanisch weiter zu helfen.20150805_084848 (9)

Es gibt mehrere Möglichkeiten mit dem Flugzeug nach Asturien zu gelangen. Da wir von Freunden in Oviedo, der Hauptstadt Asturiens, auf wunderbarste Art und Weise verwöhnt wurden, entschieden wir uns für einen Flug von Weeze nach Santander.

20150805_084848 (8)Sicherlich ist Santander nicht nah bei Oviedo (ca. 190km) aber es war zu dieser Zeit der einzige Flug der kein Umsteigen und 2 oder 4 stündiger Zwischenpause in Madrid oder London beinhaltete.
Total super war dann, als wir hörten, dass unsere Freunde uns von Santander abholen würden und wir keinen Mietwagen oder Bus nehmen brauchten, obwohl man auch super mit den Bus fahren kann, aber dazu mehr am letzten Tag, der Abreise.

Und so konnten wir nach etwas über 2 Std. Anreise mit Ryanair, die beiden herzlich umarmen und wir waren voller Vorfreude auf das was uns die nächsten Tage bevorstehen würde.
Von wegen „nächste Tage“…. der Urlaub begann bereits ab dem ersten Augenblick und so fuhren wir nicht direkt nach Oviedo, sondern von Santander (noch nicht Asturien sondern Cantabrien) aus, westlich entlang der Küste zunächst bis knapp zur Hälfte Asturiens um dann anschließend direkt über die Autobahn nach Oviedo zu fahren.

Karte Tagesetappe gesamt (1)Aber zunächst Stück für Stück

Den ersten Halt den wir machten, war in Santillana del Mar…

Etappe1
…  und lag ebenso noch außerhalb Asturiens, aber die wunderbare, alt gebliebene Stadt musste für einen kleinen Besuch einfach herhalten.

1 Santillana del mar (1)      1 Santillana del mar (2)

1 Santillana del mar (4)

1 Santillana del mar (3)

1 Santillana del mar (5)

1 Santillana del mar (7)

1 Santillana del mar (6)

1 Santillana del mar (8)

Da fotografieren hungrig macht, hielten wir anschließend unterwegs an einem der vielen kleinen Restaurants am Wegesrand an und stärkten uns erst einmal bei einem kleinen Zwischensnack und einem wunderbaren Glas Vino Tinto (Rotwein). Leider war ich zu aufgeregt und hab glatt vergessen Bilder zu machen… *feix* ….

Und so kam es nur zu einem Foto muhaha

2 ZwiStopFrisch gestärkt ging es dann weiter, immer an der Küste entlang bis nach San Vicente de la Barquera.

Etappe2

3 San Vicente de la Barquera (1)

Hier trafen wir dann auch das erste Mal auf mehr-oder-weniger Meer. Denn wir kamen runter zum Hafen als Ebbe herrschte.

3 San Vicente de la Barquera (2) 3 San Vicente de la Barquera (3) 3 San Vicente de la Barquera (4)

3 San Vicente de la Barquera (5)

3 San Vicente de la Barquera (6)

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3 San Vicente de la Barquera (9) 3 San Vicente de la Barquera (9a)

Oberhalb des Hafens lag eine alte Burg,  zu deren Füßen sich an der Straße am Hafen entlang ein Restaurant nach dem anderen befand.

3 San Vicente de la Barquera (8)

Obwohl gestärkt, knurrte der Magen. Denn hier gab es Meeresfrüchte aller Art, und die Teller voller Garnelen, Muscheln, Gambas und leckerem Pulpo (Krake), ließen unglaublich leckere Gerüche durch die Nase ziehen.

Aber wir sollten noch viel mehr …Meer… und Land erleben, und so setzten wir unsere Fahrt fort nach Oviedo …mit nächsten Stop in Llanes
Etappe3

4 nach Llanes (1)

Wie man auf den Bildern sehen kann, ist hier 4 nach Llanes (2)schon ein typisches Merkmal Asturiens erkennbar. Während auf der einen Seite Meer und strahlend blauer Himmel zu sehen ist,

4 nach Llanes (3)

befinden sich auf der anderen Seite bereits die Berge und Wolken.  Dieses normale Phänomen ist halt meteorologischer Natur, da sich an den Bergen Asturiens die Feuchtigkeit vom Meer her aufstaut und sich an den Bergen Wolken bilden. An einigen Tagen mehr, an anderen weniger. Aber selbst wenn man einen 5 Llanes (2)bewölkten Tag hat, sind die Temperaturen sehr angenehm, warm aber selten herrscht Schwüle Luftfeuchtigkeit.

Natürlich hat auch Llanes einen kleinen, aber schönen Hafen, Restaurants in dem der Fisch oder was auch immer noch zuckt bei der Verarbeitung. frischer und leckerer kann man halt nicht speisen, als direkt dort wo die Quelle ist.
Der Strand direkt in Llanes ist auch sehr schön aber nichts im Vergleich zu den Stränden die wir noch sehen sollten 5 Llanes (3) 5 Llanes (4) ok.. wir haben auch nicht wirklich jeden Strand abgeklappert, auch nicht direkt vor/bei und um Llanes. Das sei fairerweise erwähnt. Aber dieser hier, an der Punta del Gurunu, war der einzige dort vor Ort den wir mal eben „mitgenommen“ hatten.
Allerdings war der Eindruck am Plaseo San Pedro wieder unglaublich schön.

5 Llanes (5) 5 Llanes (6)
Und das Panoramabild hier im Anschluss zeigt auch deutlich: Vorne das Meer und im Rücken die Gebirgsausläufer.

5 Llanes (7)

Von Llanes führte unser Weg weiter nach Celorio

Etappe4
6 Celorio - Playa la Palombina (4)

und zum dortigen Playa la Palombina, den ich schon deutlich schöner fand. Gerade mit den einzelnen Felsen im Wasser vor dem Strand. 6 Celorio - Playa la Palombina (1) 6 Celorio - Playa la Palombina (2) 6 Celorio - Playa la Palombina (3)Kaum sprach ich es aus, grinsten unsere Freunde und sagten, „warte mal ab, wenn du diesen Strand schon schön findest, dann wollen wir dir mal einen schönen Strand zeigen“
Gesagt getan…

Etappe5
Barro… La Playa de Barro
Erster Gedanke…. JEPP, Voll!! … Hotel direkt am Strand, August ist Urlaubssaison für die Spanier… Oviedo ist leer, alle am Strand… vermutlich hier. 😀
7 La Playa de Barro (1)
Aber nein… das war nur ein Teilstück (siehe Sat Bild Nummer 1), denn der Strand ist geteilt und der in meinen Augen weitaus schönere Teil liegt hinter einem Landvorsprung den man bei Ebbe auch im Strandsand umlaufen kann, oder so wie wir (weil einsetzende Flut und zu gefährlich) über den Landvorsprung direkt zur nächsten Bucht (2)…
7 La Playa de Barro SAT
und da hielt uns jetzt nichts mehr… Klamotten runter und rein ins Vergnügen.. Das Wasser unglaublich warm, wir hätten es für weit kälter gehalten, aber dank der Flachheit des Strandes erwärmt es sich wohl ganz gut.. und die Wellen machen ein heiden Spaß.
7 La Playa de Barro (2) 7 La Playa de Barro (3) 7 La Playa de Barro (4) 7 La Playa de Barro (5) 7 La Playa de Barro (6) 7 La Playa de Barro (7) 7 La Playa de Barro (9)7 La Playa de Barro (8)  7 La Playa de Barro (9a)8 Unterwegs nach Niembro

Etappe6a

Nach der anschließenden Lufttrocknung bei nem Vino und Cerveza am Hotel, konnten wir unseren Tagesausflug frisch abgekühlt von innen und außen fortsetzen

und wir steuerten weiter westlich in Richtung Gijon – Oviedo…..
….als wir kurz vor Niembro dieses unglaubliche Bild vor Augen hatten

9 Niembro (1)Nichts besonderes meint ihr? .. tja weit gefehlt. Was hier aussieht ist nicht irgend ne Kirche an nem Bergsee… Nö !!!! Das ist eine Kirche direkt am Atlantik, also Meer, mit einem kleinen Strand im Hintergrund.
9 Niembro (2)
Das ist halt eben was mich an Asturien so völlig begeisterte… diese Orte, die nicht so sind wie ich sie bislang kannte. Spanien kann halt nicht nur Mittelmeer, sondern auch „Alpen“ und das alles in Asturien auf „kleinstem“ Raum. Einfach faszinierend.. und es sollte jeden weiteren Tag weiterhin solche „AHA“ Momente geben.9a Unterwegs (2)

9a Unterwegs (3)

9a Unterwegs (1)

Die Zeit verging wie im Fluge und wir steuerten jetzt direkter unser Tagesziel Oviedo an. Und so fuhren wir weiter über Niembro in Richtung Autobahn um nach Oviedo zu gelangen.
Doch nicht ohne erneut einen spontanen Fotostop zu machen…

Etappe6b

An dieser Stelle musste ich fotografieren… und mal kurz über den Wechsel meines Arbeitgebers nachzudenken… denn hier am Playa de San Antolin ist nicht nur ne wahnsinnige Aussicht,OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

nein…. Hier geht eine Eisenbahnlinie lang.. DAS nenn ich doch mal n Blick aus dem Führerstand einer Lok, wenn man hier fahren würde. (im Bild links am Rand)
9b Playa de San Antolin (1)

Da es jetzt wirklich schon spät wurde, Etappe6cging es von hier aus jetzt direkt über die Autobahn nach Oviedo, wo wir den Abend kulinarisch von unseren Gastgebern verwöhnt wurden und noch das ein oder andere Gläschen Wein vor einem kleinen Restaurant an der Straße genossen, bei angenehmen Temperaturen.skol

Auf Oviedo selbst komme ich die nächsten Tage separat noch einmal zu sprechen, das würde sonst etwas ausarten 😀

Und so sah dann die Tagesetappe komplett aus…Karte Tagesetappe gesamt (2)

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Sonntag….UND Sonne

was will man(n)/frau mehr….

….ausser Meer vielleicht..

und so bo(o)t es sich an,

mal einfach vor sich hin zu dümpeln…

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Mittelaltermarkt und Ritterspiele Burg Vondern

Diese Veranstaltung findet ja leider nur alle 2 Jahre statt, und so war es dann dieses Jahr wieder soweit und wir machten uns mal wieder auf, alte Welten zu erleben.

Und hier,sind sie dann..

praktischerweise von der Holden schon sortiert und hochgeladen fauxcul

Bilderflut

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